Aktivitäten

Pétanquefreunde Goch e.V. 1997

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Das Wesentlichste sind die Spielregeln

 

Freizeitbeschäftigung

Pétanque ist als Freizeitbeschäftigung unter den Namen "Jeu de boules", "Boules" oder auch "Boccia" bekannt.

Das Boulespiel kann von jedem und überall gespielt werden. Dabei spielen das Alter und das Geschlecht keine Rolle. Man kann es im Verein oder auch einfach nur zum Spaß spielen.

Boule ist einfach zu lernen. Zur Grundausstattung gehört ein 3er Satz Kugeln. Ein passendes Gelände findet sich immer, da keine besonderen Ansprüche an die Art, Lage oder Größe des Geländes gestellt wird.

Die Ausstattung ist nicht aufwändig. Es genügen zu dieser Freizeitversion schon die preiswerten Aldi-Kugeln. Jedoch ist dabei zu beachten, dass es sich dabei nie um 3er Sätze Kugeln handelt. Wer also die Absicht hegt, sich auch mal mit anderen zu messen, der sollte sich sofort im Fachhandel um Turnierkugeln bemühen. Kugeln bekommt man auch in Goch.
Training

Übung macht den Meister. Darum treffen wir uns regelmäßig zum Training bei unserem Vereinsgelände auf der Hassumer Strasse in Goch. In lockerer Atmosphäre, ganz zwanglos spielen wir Mittwoch und Freitag abends ab 18.00 Uhr

Dabei sind Gäste immer willkommen. Kugeln können aus unserem Fundus geliehen werden. Der Verein besitzt eine Reihe von "Aldi-Kugeln" :-) !

Über die rechts genannten Trainingszeiten hinaus können Gäste, nach Absprache, auch zu anderen Zeiten in unserer Boulehalle gegen eine geringe Nutzungsgebühr spielen.

Kegelclubs, Betriebsgemeinschaften und sogar eine Bundeswehreinheit haben schon Gebrauch von unserem Angebot gemacht einen komplette Abend von uns gestaltet zu bekommen.

Trainingszeiten:

Mittwoch ab 18.00 h
Freitag ab 18.00 h

auf dem Vereinsgelände bei der Boulehalle auf der Hassumer Str. 37

Austauschprogramm

Seit 1987 unterhalten die Pétanquefreunde Goch einen regen Austausch mit den Boulespielern von Pétanque Redonnaise. Kamen zum ersten Austausch "nur 6 Franzosen" nach Goch, so sind es heute mindestens zwanzig Teilnehmer.

Gleich verhält es sich mit den Gochern, die es im Jahre 1994 auf eine Teilnehmerzahl von stattlichen 45 Personen brachten. Heute, 15 Jahre später, sind manche Verhältnisse schon fast familiär zu nennen.

Der Austausch (jumelage) findet jeweils zu Himmelfahrt in Redon (F) und im August in Goch statt.

Mit dieser Tradition setzten diese beiden Vereine, in Bezug auf die Frequenz der Besuche, Maßstäbe in der Partnerschaft zwischen Redon und Goch.

Jugendförderung

Die Tatsache, dass das Boulespiel die Teilnahme jeglichen Alters der Spieler erlaubt, begünstigt die Förderung der Jugend. Mit dem Spiel einmal vertraut gemacht, fesselt es die Jugendlichen und veranlasst sie regelmäßig zum Gelände zu kommen.

Am Boulespiel können alle Jugendlichen teilnehmen, die in der Lage sind die Kugeln entsprechend der Spielregeln zu handhaben.

In der Regel kann man ein Alter von 7 Jahren vorraussetzen. Jugendliche die nicht am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen wollen sind grundsätzlich beitragsfrei. Am Spielbetrieb teilnehmende Jugendliche müssen einen Beitrag für die Spielerlizenz (incl. Versicherung) und den Spielbetrieb leisten.

Turniere

Neben dem Freizeitbetrieb mit seinen Übungstagen gibt es auch noch die Möglichkeit an einem der vielzähligen Turniere rund um Goch teil zu nehmen. In einem Radius von ca. 100 km kann man jedes Wochenende ein Turnier besuchen.

Durch die langjährigen Kontakte zu den umliegenden Vereinen sind enge Freundschaften entstanden und man besucht sich gegenseitig recht gerne.

Die Pétanquefreunde veranstalten zwei Turniere während des Jahres. Im Frühjahr ist es das Triplette-Turnier auf dem Vereinsgelände an der Hassumer Strasse.

Im August das Goch Ouvert als Doublette-Turnier im Stadpark zu Goch.

Völkerverständigung

 

Pétanquefreunde Goch steht auch gleichzeitig für Völkerverständigung. Seit Bestehen des Vereines unterhalten die Gocher Bouler einen regen Austausch zu Redon, der Partnerstadt Goch's in Frankreich. Als eng befreundeten Club aus dem Grenzgebiet pflegen die Gocher ihre Freundschaft zu der "Pétanque Vereniging Beek" mit Sitz in Berg en Dal in den Niederlanden.

Zu der "Goch Ouvert" kommen auch regelmäßig Spieler aus Belgien, sowie auch einige italienische Doublettes aus dem Ruhrgebiet. Alle sind gern gesehene Gäste. Seit Januar 2002 besteht auch die Vereinsfreundschaft zu dem Verein "de Gooiers" aus Hilversum (NL).

Aus Erfahrung weiß man, dass unsere Sportart in den südlichen Regionen Europa's häufiger gespielt wird als in unseren Breitengraden. In dem Bewußtsein, dass in Goch auch viele Südländer wohnen (Spanier, Italiener, Marokkaner, Algerier, Portugiesen, Franzosen usw.) möchten wir auf diesem Wege auf uns Aufmerksam machen und herzlich einladen bei uns mit zu machen.
Seniorensport

Der Boulesport ist bei der breiten Masse als Sport für alte Leute verrufen. Oft wird einem das Bild von den französischen Rentnern mit ihrer Baskenmütze und der Gaulloises im Mundwinkel vorgehalten. Es stimmt in der Tat, dass in Frankreich die Honoration fast aller Orten sich dieser Sportart hingibt, schliesslich können auch die alten Menschen daran noch teilnehmen.

Gerade das macht den wesentlichen Vorteil unserer Sportart aus. Alle Bevölkerungsschichten jeden Alters können mitmachen. Und um dann bei diesem Bild zu bleiben . Nicht selten beobachtet man in Frankreich auch gleich ganze Generationen (Opa, Vater, Sohn) bei Familienfeiern, am Strand oder auch beim Pique-Nique an Festtagen miteinander spielen.

Ist das nicht eine wunderschöne Art und Weise den Familienverband zu pflegen ?

Bei uns wird niemand ausgeschlossen. Nach dem Vorbild unserer französischen Freunde möchten auch wir verfahren.

Jean-Pierre, mit seinen 86 Jahren, ist zwar nicht mehr der Jüngste, kann aber beim Boulespielen auf Grund seiner Erfahrung und Spielroutine noch gut mithalten und zeigt nicht selten auf dem "Cours Clémenceau" inmitten Redon's den jungen Leuten wo es lang geht!

Neuer Modus seit 2001

Im Laufe der Jahre sammelt man seine Erfahrungen mit den Abläufen von Turnieren und deren Organisation!
Wir in Goch legten in der Vergangenheit sehr viel Wert auf ein freundschaftliches Erscheinungsbild unseres Turnieres.

Gemessen an der Resonanz scheint uns das auch gelungen zu sein. Dennoch fragten uns immer wieder viele Teilnehmer warum wir "diese 5. Runde" ausspielen würden ? Es gibt darauf auch viele Antworten. Wir haben uns selbst gefragt ob diese Runde nicht durch einen anderen Modus zu ersetzen wäre und kamen zu dem Ergebnis: Es geht !

In etlichen Gesprächen, auch mit unseren französischen Freunden, kamen wir zu einer vernünftigen Lösung ! Das Ergebnis könnt ihr euch als PDF - File herunterladen. Über Kommentare und Anregungen zu unserem neuen System sind wir dankbar ! Das erste Turnier nach dem neuen Modus, im Jahre 2001, verlief übrigens absolut reibungslos.

Es bestätigt uns in unserer Absicht auch 2002 so zu spielen. Da sich nach 84 Doublettes im Jahre 2001 für das kommende Turnier ein neuer Besucherrekord abzeichnet (etliche Meldungen liegen bereits vor) scheint uns das auch angebracht !

Modus 2001 pdf File

und für diejenigen denen

Acrobat Reader noch fehlt :