Abschluss Winterliga,
Wettervorhersage April 2012
Tatort:
Vereinsgelände PFGoch, Täter/innen: Ganz viele: Wetter: Ja
Kommentar
einer Besucherin am Zaun des Geländes:: „Ne Schau mal! So viele Menschen. Am
Samstag Nachmittag. Und die lachen dauernd. Und klatschen sich immer
gegenseitig sin die Hände. Aber nur wenn sie dran sind . Sonst eigentlich
nicht. Und die werfen mit Eisenkugeln. Aber immer knapp an den Leuten vorbei.
Komisch, die schauen immer ganz konzentriert und dann treffen sie trotzdem
nicht. Nicht mal ein Bein oder wenigstens den Fuß. Nix. Obwohl da stehen ja
schließlich genug rum. Die werfen einfach immer zu tief. Manchmal treffen die
sogar nur eine Kugel. Und dann freuen sich alle. Obwohl das je eigentlich voll
daneben ist. Die Gegner stehen ja ganz nah an den Kugeln und passen auch nicht
auf, ob da vielleicht mal zufällig so ein Eisenstück in Richtung auf den
eigenen Bauch unterwegs ist. Da würden die aber schön überrascht gucken, wenn
da mal ein Treffer aufschlägt. Komische Leute.
Und laut ist das hier. Als wenn die wirklich nichts anderes zu tun
hätten. Was Sinnvolles. Also Einkaufen oder Auto waschen oder Grünspan von der
Dachrinne abkratzen oder sich einfach gehaltvoll mit anderen zanken. Ne, ne,
die spielen einfach so zum Vergnügen. Winterliga nennen die das. Obwohl ja die
Sonne scheint und alle draußen rumrennen. Aber die sind eben bestimmt ein
bisschen verwirrt. Mit Kugeln kullern. Wie beim Murmeln aber ohne Löcher. Und dann
putzen die immer den Eisenschrott. Aber nicht mit Pril oder Atta oder gar mit
einem Handtuch. Nix. Nur so kleine Fetzen. Das kann ja nicht klappen. Und
deshalb wischen die auch dauernd. Eigentlich wischen die immer und schmeißen
nur so nebenbei. Könnte eigentlich auch
Hochleistungsputzen ohne Sinn heißen. Weil die Kugeln ja nach dem putzen nicht
ins Regal gestellt werden sondern zack
schon wieder in den Dreck. Und das nennen die dann Pétanque. Wer’s
glaubt? Na ja . Eben alte Leute. Und ein paar nicht ganz so Alte. Aber wenige.
Einer. Und aus was für Ländern die alle kommen. Emmerich, Rees, Niersboul ???,
BC08 ???? Pont??? Anholt??? Bestimmt alle Ausländer! Was es alles so gibt in
Goch! Spaß am frühen Nachmittag! Datt sach ich glaich ma die Ernah!“
Jetzt die Fakten: Goch gewinnt gegen Emmerich. Pont verliert gegen die Niersbouler. Kleve gewinnt gegen das Rees/Anholt Mixed – Team. Ergebnis nach 10 Spieltagen: Goch, Kleve, Niersbouler ,Pont, Rees/Anholt und Emmerich. Turnierleitung: Eisenkalle. Küche: Siegrid. Mitspieler: Viele. Fazit: Ein von Herrn Karl – Heinz Ingenleuf erdachtes und in 10 Spieltagen durchgeführtes Turnier, dass von seinem Spaßfaktor aber auch dem kleinen Touch eines Ligaspieles gelebt hat und ausnahmslos bei allen Teilnehmern super gut angekommen ist. Hoffentlich macht unser Eisenkalle das im nächsten Winter wieder. Es war einfach toll.
Winterliga die Siebente
Tja, alles drin, alles dran und keiner weiß vorn vorne herein, was so ein Spieltag alles bringt.
Kleve als Tabellenführer durch einen klasse Sieg am Letzten Spieltag gegen die schwächelnden Gocher klarer Favorit in der Partie gegen die Niersbouler und hasse nich gesehehen „Zack“, 2:5, und futsch ist die Spitzenposition.
Allerdings eine richtig heiße Kiste; die ersten beiden Trips an die Klever und dann gingen alle weiteren Begegnungen an die stark aufspielenden Niersbouler. Aber alle zum Teil hochwertigen und brisanten Partien denkbar eng und manchmal eben diesmal mit dem nötigen Quentchen Glück auf Niersbouler – Seite. So kann es gehen im Pétanque. Manchmal auch bis Mitternacht. Und manchmal auch darüber hinaus. Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen.
Dar nächste Event der mittlerweile in Freizeitpark Xanten spielenden Waldläufer, die nach dem Weggang des Ex-Präsidenten Berti neu aufgestellt und gut motiviert sind, geht gegen die Gocher. Allerdings fehlen bei Goch mit Hinnak und Norbert doch zwei Stammspieler, die nicht unbedingt zu den wirklichen Boulegöttern gehören; an guten Tagen jedoch eine Partie schon mitentscheiden können. Alleine schon wegen des Gewichts. An guten Tagen. Also manchmal. Wenn halt öfter Weihnachten wäre, oder Vatertag 4 mal im Monat oder so ähnlich. Auf jeden Fall sind die Gocher vorgewarnt.
Zumindest rückt die Tabelle schön eng zusammen, der prima Stimmung der Winterliga und der Spannung nur förderlich.
Zum oberen Rudel gehörend hat sich auch Pont eindruckvoll mit einem 6:1 gegen Emmerich in Szene gesetzt. Unter anderen mit den alten Haudegen Eisenkalle und Jürgen, dem Schwergewicht Manni sowie dem im Moment wirklich stark spielenden Stefan eine klare Kiste gegen die immer noch sieglosen Emmericher. Zum Teil gute Einzelspieler, aber auf Grund der mangelnden Wettkampfpraxis noch taktisch ziemlich im Argen. Aber gut drauf und gerne gesehen sind die Jungs von der richtigen Rheinseite immer. Schön, dass sie mitmachen.
Rees/Anholt gegen Goch mit einem 2:5 diesmal chancenlos, wobei einige Partien doch recht eng waren und das Ergebnis auch knapper hätte ausfallen können. Aber auch hier fehlen zu den zum Teil wirklich guten Leistungen noch ein bisschen der Mannschaftszusammenhalt und die taktischen Spielchen, die manchmal eben Spiel entscheidend sein können. Aber da gilt auch das gleiche wie für Emmerich; angenehme Spielerinnen und Spieler aus Rees und Anholt, die hoffentlich öfter bei den diesjährigen Turnieren auch außerhalb der Winterliga ihre Flagge zeigen. Man kennt sich ja!
Niederrhein- Bouler sind wir eben alle. Na ja. Kommt halt doch auf die richtige Rheinseite an. Die wirklich Gute oder „Die Andere!!!!. Die Oijoijoijoi - Seite. Oder??
Winterliga 6. Symphonie 16.02.2021
Hau mich anne Wand. Das endete aber mit einer klaren Klatsche für den Tabellenführer Pe Ef Dschi am 1 Rückrundenspieltag der Gocher Winterliga. Ein deutliches 2:5 gegen die Kleveraner und schwupps: ist der 1. Tabellenplatz weg und Kleve hat mit ebenfalls 5 Siegen aber eben 4 mehr gewonnenen Spielen die Nase vorn. Da hilft auch das Jammern der Reeser Urgesteine Hinnak und Norbert nichts, die vollkommen kalt ohne Trainingswürfe in die ersten Trips gingen, die dann auch mir nix dir nix mit 13:0 und 13:1 vollkommen in den Sand gesetzt wurden. Tja, dumm gelaufen. Und jammern können die beiden ja. Und wie. Und ernsthaft. Na ja, so ganz ernst nehmen die Beiden das eben nicht, das Boulespiel an sich und die Winterliga im besonderen. Und das haben sie jetzt davon. Einzig Carmen und in Ansätzen dann auch Hinnak und Norbert zeigten in den weiteren Partien ansteigende Form, aber die Klever waren halt an diesem Abend den Tick und manchmal auch 2 Ticks besser. So ist nun mal Pètanque. Iss ja noch lange, die Winterliga.
Pont hat sich mit der sicherlich nicht erwarteten und natürlich knappen Niederlage gegen die gut spielenden Reeser/Anholter Mannschaft ebenfalls eine ärgerliche Niederlage eingefangen.
Die Niersbouler hatten gegen die Emmericher auch knapp aber letztendlich verdient den Sieg auf Ihrer Seite.
Damit ist die Liga eigentlich in der oberen Hälfte wieder offen und richtig spannend geworden, wobei die bis dato glücklosen Emmericher hoffentlich noch für eine richtig schöne Überraschung gut sind. Wir drücken die Daumen – wenn es nicht gegen uns geht -.Ansonsten klassische Kirmes inne Halle.Lecker Suppenduft aus der Küche, Kaffee, Glühwein, Pilskenfähnchen bis unter die Decke, Werner aus Kleve mittlerweile lauter als Old Nobi, vile Gelächter und Geschrei; und da soll man allen Ernstes ernst bleiben. Die Stimmung des, man kann es nicht oft genug erwähnen, Winter Events von Daniel Düsentrieb Eisenkalle ist einfach locker und gesellig.Genau darauf hat die Welt gewartet.
Highlight des Abends aber nichts desto Trotz der Auftritt von Carmen aus der Boulesippe der van de Wals, die bei den Landesmeisterschaften mit Bernd Lubitz im Mixed einen phantastischen 11 Platz belegten. Das hat scho ei Klängle, des Ergäbnis. Und nebenbei sind Moritz und Anna Landesmeister geworden. Und die spielen und trainieren ja oft bei uns. Also, man könnte ja meinen.......???
Neues aus der Diaspora
Da ist sie wieder , die Meldung über die Aktivitäten des PF Goch, D E R Pétanque – Verein am unteren Niederrhein anne Gönne Kant, über den man spricht, schreibt, lästert und den man lieb hat. Meistens. Manchmal. Also schon mal.
Viel ist passiert seit dem letzten Jahr. Hier die chronologische Reihenfolge in Gewichtung der Sensationsscala von 1 bis 1,04.
6,3: Augenzeugen berichteten aus verlässlicher Quelle, dass man Hinnak, den ambitionierten Gerstenkaltschalentester, wiederholt mit Kaffee, Wasser und sogar mit einer Kakaotasse in der Hand gesehen haben will. Mit Kakao drin. Rein. Nur mit Kakao. Nix drin ausser Wasser, Milch und Pulver. Unfassbar. Die sofort eingeleiteten Recherchen mit einem Direktinterview des Protagonisten ergaben auf die Frage, was an dem Gerücht dran sei folgende Orginalton-Antwort: „Watt? Wie? Häh? Trink ich Bier, seitter an lästern. Trink ich watt gesundes, seitter an lästern. Trink ich getz gar nix, bin ich in drei Tagen hopps. Ihr sait mich vielleicht ein paar Pinsels.“
1,03: Peter hat ein neues Fahrrad. 5,09: Heidi auch. 1,00: Anke ist doof.
Sportlich läuft es zumindest in der Winterliga beim Gocher Verein für den Pe ef Dschi super. Ungeschlagen nach Fünf Runden die Nummero Uno; dicht gefolgt von den Klevern mit 4 Siegen und dem Rest der Bouleelite des Niederrheins. Näheres und vor allen Dingen genaueres auf der Homepage und/aber zeitnah bereits jetzt beim rasenden Reporter Harry Spickermann auf der Klever Seite.
Beim Hans Perret Gedächtnisturnier diesmal volle Lotte alle Perret’s und was an der Familie so dran und drin ist.in der Sporthalle des PF Goch. Wolfgang sogar extra aus Berlin angereist, Ellen mit einer Riesenplatte der Lieblingsplätzchen des Vereinsgründers und auch ansonsten mit 24 gemeldeten Doub’s ein volles Turnier mit einer Superstimmung. Sieger, man glaubt es eigentlich gar nicht so richtig mal ausnahmsweise Fred und Henk vor Bärbel und Heinzi und den Burnern des Abends, dem 11 – jährigen André mit seinem 19 –jährigen ?? Onkel Stefan aus dem Thissen – Clan, die Roland und Günther an diesem Abend mit ihrem 5 Sieg im kleinen Finale auf den vierten Platz verwiesen. Eine tolle Leistung.
Henk und Fred dürfen mit Zustimmung aller den Pokal endlich nach Venlo nehmen, müssen dafür aber einen funkelnagelneuen zum nächsten Turnier stiften. Tja, die sind schon pfiffig die Gocher, wenn es um kostenlose Neuzugänge materieller Art geht. Aber nun leider im Ernst, Fred und Henk sind bei diesem Turnier schon das Maß der Dinge, die eben in den letzten Jahren nicht zu schlagen waren. Die trinken halt zu wenig, die Holländer.
Bei den Meisterschaften des Bezirks hat es kein Gocher in die NRW Entscheidung gebracht. International bleiben die großen Erfolge im Moment noch aus.
Letztes Highlight im Januar die Jahresmitgliederversammlung. Stefan hat nach jahrelanger phantastischer Arbeit den Job als Vize abgegeben. Seine Nachfolgerin wurde Heike Kosmala, die sich damit eindrucksvoll ins Vereinleben zurückmeldet. Heinzi gibt seinen Posten als alleiniger Sportwart auf; er bleibt uns aber im Sportausschuss erhalten. Hallenpflege machen wir demnächst alle selber. Danke an Robert und Hartmuth und Klaus für ihre gute Arbeit im letzten Jahr. Unser Präsident Karl – Heinz bleibt als Urgestein Gott sei Dank auf seinem Kaiserstuhl und so geht alles weiter seinen geregelten Gang.
Trainieren außerhalb der Öffnungszeiten im Winterhalbjahr darf man jetzt offiziell. Völlig unkompliziert sucht man einfach oder auch nicht einfach jemanden, der Kraft seines Amtes – kann man googlen - einen Hallenschlüssel hat, holt den, bringt ihn zusammen mit der Abrechnung der eventuell verzehrten Feinkost wieder zu einer abendländisch christlichen Zeit zurück und zahlt ein paar Taler für die Heizung und die verbrauchte Luft. Prima Lösung für Trainingsfanatiker. Aber das sind nur wenige. Meist Reeser. Nur noch Zwei. Oder eigentlich Einer. Und richtig besser ist der dadurch auch nicht geworden, der Old Nobi. Ist aber auch nicht wirklich wichtig. Der Sommer kommt bestimmt. Und dann kann man wieder trainieren. Überall.